Wetter bestimmt unser Leben und unsere Umwelt

 

Kaum ein Thema findet so viel Beachtung wie unser tägliches Wetter. Und der Grund hierfür liegt klar auf der Hand: Denn ganz gleich, ob es uns mit Sonnenschein, Nebelschwaden, Regen, Schnee und Sturmwind oder mit Blitz und Donner seine Aufwartung macht, - stets sind wir von den Auswirkungen der aktuellen Wetterkapriolen unmittelbar betroffen.

Sengende Hitze oder arktische Kälte prägen unsere Garderobe, beeinflussen unsere Stimmungslage und machen bei "wetterfühligen Menschen" mitunter sogar körperliche Gebrechen zum echten Problem. Die Entwicklung und der Erfolg ganzer Wirtschaftszweige hängt von einem wohldosierten Wettermenü ab und "Wetterkatastrophen", wie im vergangenen Sommer an der Oder oder unlängst in Kanada, können der Volkswirtschaft Milliardenschäden zufügen.

Aber auch in unseren ganz privaten Bereichen spielt das Wetter stets in erster Besetzung mit: Sei es der geplante Grillabend im Freien, der Surfurlaub an der See oder das verlängerte Skiwochenende im heimischen Bergland: - Wenn Petrus nicht "mitspielt", kann uns das Wetter auch bei sorgfältigster Planung einen dicken und fetten Strich durch die Rechnung machen!

Klar also, daß dem Bemühen um einigermaßen zuverlässige Wettervorhersagen schon immer große Bedeutung beigemessen wurde. Dabei haben sich die Methoden, mit denen wir den Launen kommenden Wetters auf die Spur zu kommen versuchen, auch im Zeitalter der modernen Informationsgesellschaft gegenüber früheren Zeiten nur wenig geändert. Denn das "A und O" einer jeden Wettervorhersage basiert nunmal zuvorderst auf einer exakte Bestimmung des aktuellen Wetterzustands.

Erst das Wissen um die genaue Lufttemperatur erlaubt beispielsweise Rückschlüsse darauf, ob eine nahende Wetterfront Schnee, Regen oder gar die Gefahr von gefährlichem Glatteisregen birgt oder nicht, was ja bekanntlich nicht unerhebliche Auswirkungen auf unsere Mobilität im Straßenverkehr haben kann oder auch nicht.

Das Verhältnis zwischen Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit gestattet es Gärtnereien und Landwirten Vorsorge gegen Spätfröste zu treffen, wie sie beinahe in jedem Frühjahr Aussaaten oder die Obstblüte gefährden.

Eine aufmerksame Beobachtung von Windrichtung und Windgeschwindigkeit ist längst nicht mehr nur für die christliche Seefahrt und den Luftverkehr unerläßlich, sondern auch das Versicherungswesen orientiert sich etwa bei der Bearbeitung von Sturmschadensmeldungen heutzutage sehr genau an den dafür jeweils ursächlichen Windgeschwindigkeiten.

Und gerade auch wegen der immer bedrohlicher werdenden Gefahr von hausgemachten Klimaveränderungen (Treibhauseffekt) kommt einer präzisen Registrierung und Erfassung der wichtigsten Wetterfaktoren heutzutage eine immer unverzichtbarere Bedeutung zu.

Wetter messen, - aber wie?

"Wetter" ist bekanntlich ebenso eigensinnig und chaotisch, wie auch international! Es berücksichtigt weder unsere individuellen Interessen an einer ausgewogenen Zuteilung von Sommerregen und Sonnenschein, noch macht es etwa vor Staatsgrenzen halt. Ein möglichst genaue Beobachtung und -Erfassung von Wetterlaunen ist daher im Großen, wie im Kleinen von elementarer Bedeutung.

Um nun die an den verschiedensten Orten der Erde gemessenen Wetterdaten einigermaßen erfolgversprechend miteinander vergleichen und sie in Relation zueinander setzen zu können, hat sich die internationale Staatengemeinschaft auf bestimmte Normen für den Einsatz von Wettermeßinstrumenten geeinigt:

So werden die Lufttemperaturen beispielsweise in 2 Meter Höhe gemessen. Der atmosphärische Luftdruck wird (wegen den unterschiedlichen Höhenlagen der Meßstellen) sinnvollerweise auf Meeresniveau "reduziert". Die Auffangbehälter für Niederschläge (Regen- und Schneemesser) müssen eine genau festgelegte Auffangfläche besitzen und auch die Geräte zur Registrierung von Windrichtung und Windgeschwindigkeit unterliegen exakten Vorgaben bezüglich ihrer Bauweise und ihrer Meßgenauigkeit.

Nicht also das Küchenthermometer aus dem Kaufhaus, nicht der hübsch anzuschauende Plastikregenmesser vom Gartenbau-Discounter und auch nicht die Windfahne auf der Kirchturmspitze sind es, die uns genaue Werte liefern, - sie bieten uns allenfalls grobe Anhaltspunkte über das jeweilige Wetterelement.

Wer dagegen genau wissen will, welche Regenmengen Petrus dem häuslichen Gemüsebeet, oder auch dem frischrenovierten Hobbykeller zugeteilt hat, wieviele Frostgrade die gerade erst verlegten Wasserrohre aufgesprengt haben, oder mit welcher Windstärke die nächtlichen Sturmböen das erst im letzten Herbst neu gedeckte Dach wieder abgedeckt haben, der sollte beim Kauf meteorologischer Meßinstrumente lieber auf die zwar teureren, dafür aber auch umso zuverlässigeren Präzisions-Meßgeräte eines erfahrenen Herstellers zurückgreifen.

Und auch für den privaten Anwendungsbereich spielt ausgeklügelte Meßtechnik eine immer größere Rolle: - Welchen Nutzen hat schon die Auskunft von Omas Verandathermometer, wenn es uns durch die Anzeige "3 Grad über Null" dazu verleitet, den leichten Frühlings-Annorak dem pelzgefütterten Wintermantel vorzuziehen, wenn wir dann im Freien - dank eines schneidenden Ostwinds - doch genau so frieren, als wären wir auf Besuch in Sibierien! - Womit wir beim Stichwort wären: Gemessene Wetterdaten und ihre Wirkungen auf unseren Organismus stimmen meistens nicht mit unseren Erwartungen überein.

Die sogenannte "Fühltemperatur"

Die sogenannte "gefühlte Temperatur", die auch als "Windchill-Temperatur" bezeichnet wird, ist es nämlich, die unser tatsächliches Kälte- oder Wärmeempfinden ausmacht und auf die sich unser Organismus Tag für Tag aufs Neue einzustellen hat. Und die hängt nunmal ganz besonders davon ab, ob und wie heftig der Wind weht, der je nach Wetter und Jahreszeit als angenehm kühl, oder eben halt auch als bitterkalt empfunden werden kann.

Was also liegt näher, als uns vor der Auswahl der gerade angesagten Garderobe erst mal ein Bild darüber zu machen, welche Temperaturbedingungen uns beim Garten-Fest des Sportvereins, des neuen Chefs, der künftigen Schwiegereltern, beim Kirmesfeuerwerk oder auch beim Open-Air-Konzert auf der Schloßpark-Bühne tatsächlich erwarten?

Hier stellen wir einige Präzisions-Wettermess-Geräte vor, die kaum noch Wünsche offen lassen.

 

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